Aktionen

Förderlehrer – Was machen die denn eigentlich und wie wird man das?

Gibt es Aufstiegsmöglichkeiten? Ist der Beruf familienfreundlich? Kann man von dem Einkommen eine Familie ernähren? Kann man ein Praktikum machen, um den Alltag eines Förderlehrers zu beobachten?

Um diese und viele weitere Fragen bezüglich des Tätigkeitsbereichs des Förderlehrers und dessen Ausbildung zu beantworten, war das Staatsinstitut für die Ausbildung von Förderlehrern in Bayreuth auf der Vocatium, einer Fachmesse für Ausbildung und Studium, sowohl in Nürnberg (4.7.-5.7.) als auch in Würzburg (9.7. – 10.7.) vertreten. Unermüdlich gaben Dozenten, Studierende und ehemalige Studierende aus den Seminaren hauptsächlich Schülern aller Schularten und Lehrkräften in unzähligen Gesprächen Einblicke in den Werdegang und das Berufsbild des Förderlehrers. Das Interesse war gegenseitig und die Resonanz groß. Gegen Ende des ersten Tages in Nürnberg äußerte eine Interessentin nach einem Beratungsgespräch: „Das ist das Tollste, was ich heute gehört habe.“ – Ja, das finden wir auch und es ist schön, wenn andere es auch so sehen.


Zeit des Auf- & Umbruchs!

Der traditionelle Kooperationstag zwischen der ersten und zweiten Ausbildungsphase begann am Dienstag, den 16.07.2019 mit einer motivierenden Willkommensrede von Herrn Engelhardt.

Neben einer freudigen Begrüßung aller teilnehmenden Seminarleiter und Seminaristen sowie des Abschlussjahrgangs gab es einige Neuigkeiten zu verkünden: Herr Engelhardt zeigte auf, welche großen Veränderungen es die nächsten Jahre am Institut zu erwarten gibt. Unter anderem eine völlig neue Raumplanung mit Aufenthaltsraum für die Studierenden sowie einen überarbeiteten Stundenplan mit einigen kombinierten Fächern. 

Anschließend gab es für die Studierenden die Möglichkeit in ihren zukünftigen Seminaren die ungeschönte Wahrheit zu erfahren und die jetzigen Seminaristen mit wichtigen Fragen zu löchern. Neben diesen wichtigen Informationen über die zweite Ausbildungsphase konnten sich die jetzigen und die angehenden Seminarteilnehmer gegenseitig kennenlernen. 

In dieser Zeit hatten die Seminarleiter die Gelegenheit sich mit den Dozenten des Instituts auszutauschen: Auch hier gab es viel Gesprächsbedarf und der gemeinsame Gedankenaustausch wurde von allen Seiten als gewinnbringend aufgefasst. 

Im Anschluss gab es zusätzlich noch eine kleine Runde gemeinsam mit den Seminarleitern um vor ab noch wichtige Infos für die kommende Seminarzeit zu klären. 

Abgeschlossen wurde der Tag wie er begonnen wurde: mit einer gemeinsamen Runde und einer kleinen Rede des Institutsleiters. Außerdem wurden einige Eindrücke des Tages gesammelt. 

Resümierend wurde der Tag von allen Beteiligten als großer Gewinn empfunden, so wird er die nächsten Jahre – als altbewehrter Brauch – erhalten bleiben. 

 

„Ich brauche nur einen Brauch, den wir sofort einführen müssen;
nämlich den Brauch, in jeder neuen Lage neu nachzudenken.“

Bertolt Brecht

 


Projektwoche „Lernen durch Engagement“

Vom 24.06.2019 bis 28.06.2019 fand die Projektwoche „Lernen durch Engagement“ – ein Projekt der Studierenden des zweiten Ausbildungsjahrs in Kooperation mit dem Obdachlosenheim Haus Cosima in Bayreuth – statt.

„Lernen durch Engagement oder Service Learning ist eine Lehr- und Lernform, die gesellschaftliches Engagement mit fachlichem Wissen im Unterricht verbindet.“ Um diesem Leitsatz Folge zu leisten, beschäftigten sich die Studierenden sowohl mit theoretischen Inhalten des Service-Learnings und der schulischen Demokratieerziehung als auch mit der praktischen Umsetzung des Engagementprojekts.

Die enge Verknüpfung von Theorie und Praxis sowie die Bedeutung von Demokratie im Schulalltag wurde den Studierenden bereits bei der Abstimmung über einen möglichen Kooperationspartner deutlich. Die Mehrheit stimmte für das Obdachlosenheim Haus Cosima in Bayreuth und so konnten nach einer ersten Kontaktaufnahme bereits die Überlegungen und Planungen beginnen.

Die Studierenden wollten durch das Anlegen eines Kräuterbeets im Garten des Obdachlosenheims, gemeinsames Kochen und anschließendes Essen mit den Bewohnern sowie einer Radioproduktion zur öffentlichkeitswirksamen Arbeit ihr Engagement unter Beweis stellen.

Nach Festlegung dieses Vorhabens teilten sich die Studierenden in Kleingruppen auf verschiedene Tätigkeitsbereiche auf und kümmerten sich u.a. um die äußere Gestaltung des Kräuterbeets, die Auswahl der Kräuter, die Anfertigung einer Broschüre mit Steckbrief, Pflegehinweisen und Rezeptideen zu den gepflanzten Kräutern sowie das Durchführen und Schneiden der Interviews.

Trotz der heißen Temperaturen über 30°C arbeiteten alle mit vollem Eifer und Einsatz an ihren Vorbereitungen. Dafür wurden sie auch regelmäßig mit einem kühlen Eis belohnt. Die Atmosphäre war durchwegs ausgewogen und die Studierenden hatten gemeinsam mit ihrer betreuenden Dozentin Frau Gohlke viel zu lachen.

Am Dienstag, den 25.06.2019, war es dann soweit: Die Studierenden besuchten das Haus Cosima und legten in Zusammenarbeit mit zwei Bewohnern das Kräuterbeet an. Währenddessen wurden auch Interviews mit Mitarbeiterinnen des Haus Cosimas und der Abteilung Sozialer Dienst geführt.

Durch die persönlichen Gespräche und die gemeinsame Zeit mit den Bewohnern lernten die Studierenden mehr über die Struktur von und das Wohnen in Obdachlosenheimen sowie die Hintergründe für deren Aufenthalt im Haus Cosima kennen. Dadurch konnten auch Ängste und Vorurteile abgebaut werden.

Am Donnerstag stand der große Abschluss der Kooperation in Form eines gemeinsamen Picknicks mit den Bewohnern und Mitarbeiterinnen im Garten des Haus Cosimas an. Salate, Kräuterbaguettes und Blätterteigschnecken wurden im Vorfeld von Studierenden und Bewohnern zusammen zubereitet. Die Freude und die Dankbarkeit stand den Bewohnern deutlich ins Gesicht geschrieben, was auch die Studierenden mit Stolz und Zufriedenheit erfüllte. So erfolgte die (vorläufige) Verabschiedung mit positiven Erfahrungen und Erinnerungen. Einige Studierenden wollen den Bewohnern des Haus Cosimas auch in Zukunft Besuche abstatten und nach dem Kräuterbeet sehen.

Das aktive Erleben des Engagements ermöglichte den Studierenden nicht nur einen guten Einblick in die gelebte Werte- und Demokratieerziehung, sondern auch die Ausbildung ihrer eigenen demokratischen Kompetenzen, zu denen u.a. soziales Verantwortungsbewusstsein und Anerkennung von Vielfalt und Gleichwertigkeit zählen.

Die Projektwoche war also in jeder Hinsicht ein großer Gewinn für alle Beteiligten.

 

(Alicia Fries, AJ2)

 

Mehr dazu unter https://www.jungfm.net/projekte/lernen-durch-engagement/


Tag der Poesie

„Herzlich willkommen zum Tag der Poesie!“, hieß es am Freitag, den 24. Mai 2019 für knapp 50 Kinder bei uns am Institut für Förderlehrer. Die Schüler aus einer Flex-Klasse der Grundschule Meyernberg und einer 1. Klasse der Grundschule Lerchenbühl besuchten mit ihren beiden Klassenlehrerinnen Frau Küffner und Frau Pöhlmann unsere Studierenden und durften sich in drei Workshoprunden einen Vormittag lang  kreativ mit dem Thema Schreiben, Lesen, Sprechen und Zuhören auseinandersetzen.

Die Studierenden der beiden ersten Ausbildungsjahrgänge bereiteten hierfür liebevoll kleine Mini-Bücher in Form von Türmen zum Schreiben von 5-Satz-Märchen vor, erfanden selbst Lesespurgeschichten mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgraden und bastelten mit Feuereifer Lesekisten zu spannenden Kinderbüchern, die sie den Leseanfängern mit Begeisterung vorstellten und vorlasen. So wundert es nicht, dass bislang eher unbekannte Persönlichkeiten wie der Grolltroll, das Sockenmonster, das Seeungeheuer Malwine oder der kleine Erbs aus dem Vier-Farben-Land plötzlich das vorherrschende Gesprächsthema bei  uns am Institut wurden.

Sowohl die Großen als auch die Kleinen waren mit Feuereifer dabei, so dass dieser gelungene Tag der Poesie sicherlich lange positiv im Gedächtnis aller Beteiligten bleiben wird und im nächsten Schuljahr bestimmt wiederholt werden wird.

(JS)


Wertetag an der Mittelschule Münchberg-Poppenreuth

Am Donnerstag, den 09.05.2019, fand der Wertetag – ein Projekt der Studierenden des zweiten Ausbildungsjahrs mit Schülern der 5. bis 10. Jahrgangsstufe der Mittelschule Münchberg-Poppenreuth – statt.

Im Fach „Allgemeine Pädagogik“ lernten die Studierenden die wichtigsten Grundlagen und Konzepte rund um das Thema „Werte und Werteerziehung“ kennen, um anschließend in Kleingruppenarbeit unterschiedliche Unterrichtseinheiten für die Schüler der 5. bis 10. Jahrgangsstufe vorzubereiten. Die Planung und Durchführung des Projekts stand unter dem großen Ziel, das Wertebewusstsein der Jugendlichen zu stärken.

Die Studierenden steckten nicht nur Kreativität und Eifer, sondern auch Blut, Schweiß und Tränen in das Projekt. Die Vielfältigkeit von Werten zeigte sich auch in den unterschiedlichen Konzepten der Studierenden. Sie stellten u.a. Dilemmadiskussionen, „Kinder philosophieren“ und teambildende Maßnahmen auf die Beine. Die Werteerziehung wurde unter einem sehr praktischen Gesichtspunkt aufbereitet. Dadurch konnten die Schüler der 5. bis 10. Jahrgangsstufe die Werte aktiv erleben und sich ihrer Bedeutung für das Zusammenleben in Schule und Alltag bewusstwerden. Um die Projektergebnisse aller Klassen für die Schulgemeinschaft zugänglich zu machen, wurde eine Präsentationsfläche im Foyer der Mittelschule aufgebaut.

Durch interessante und nachhaltige Gespräche und Diskussionen konnten sowohl die Schüler als auch die Studierenden neue Erfahrungen und Eindrücke sammeln und so ihren Wertehorizont erweitern. Der Spaß blieb auch nicht aus und es gab auf beiden Seiten viel zu lachen.

So wurden am Ende des gemeinsamen Tages zwei Studierende von einem Siebtklässler mit den Worten „Das Geilste heute...also naja nicht das Geilste, aber eines der geilsten Dinge heute war, dass wir keinen Unterricht hatten!“ verabschiedet. Bei ihm wird wohl der Wert „Ehrlichkeit“ großgeschrieben.

Hier gibt es die Ergebnisse der Radioarbeit zu hören: https://www.jungfm.net/projekte/wertetag-in-münchberg/

(Alicia Fries, AJ 2)


INSTITUTS-SLAM - Zweiter „Poetry Slam der Institute“

Am 06.05.2019 war es nun endlich wieder so weit, doch diesmal hieß es schon: Poetry Slam am Geschwister-Scholl-Platz, der Zweite!

Nach dem großen Erfolg des letzten Jahres war es ein vielfacher Wunsch erneut einen „Poetry Slam der Institute“ zu veranstalten. Die gemeinsame Kooperationsveranstaltung der beiden Institute (Förderlehrerinstitut & Fachlehrerinstitut) war somit die Zweite ihrer Art und – dem Anklang bei den Studierenden und Dozenten nach – bestimmt noch nicht die letzte!

Durch das Programm führte wieder äußerst sympathisch sowie mit viel Schwung und Elan der Moderator Raphael Breuer, der nicht nur in der bayerischen Poetry Slam Szene eine bedeutende Größe ist, sondern auch bundesweit auftritt und unser Publikum mit zwei sogenannten „Opfertexten“ zum Nachdenken als auch zum Lachen brachte.

Stimmungsvolle Akzente setzen die musikalisch hochwertigen und breitgefächerten Musikvorträge der Institutsband des Förderlehrerinstituts, die von bewegenden Lyrics bis hin zum modernen Rap alles boten und das Publikum begeisterten. 

Die unterschiedlichen Slam-Texte  berührten uns facettenreich  und vielfältig. Sie waren sowohl nachdenklich, versöhnlich, kritisch, humorvoll, skeptisch, aufrüttelnd als auch ermutigend. 

Die eigentlichen Hauptpersonen des Abends waren natürlich unsere Poetry Slammer:

Bianca Gössl, Eva-Maria König, Nathalie Richter, Julia Dimler, Rosi Mühlhuber, Timur Güler, Colin Frank und Cecilia Höpfl. 

Im Grunde gab es an diesem Abend aber keine Gewinner oder Verlierer, da uns jeder der Poeten auf die eine oder andere Weise mit seinen Worten bewegte und uns so nachhaltig in Erinnerung blieb. Das Publikum entschied sich letztendlich mit einem tobendem und nicht enden wollenden Applaus für einen phänomenalen Sieg der Studierenden Nathalie Richter aus dem 1. Ausbildungsjahrgang des Förderlehrerinstituts. 

Dank der Fördervereine beider Institute konnten abschließend alle mutigen Interpreten mit einem kleinen Sachpreis als Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung ihrer Leistungen belohnt werden. Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle auch an unser „One-Man-Filmteam“ bestehend aus Herrn Hedler, der den Abend digital für unsere „Nachwelt“ dauerhaft festhielt, sowie an den gesamten Ausbildungsjahrgang 1a, der uns mit Getränken und kleinen Snacks versorgte und erfrischte.

Das Highlight der Preisverleihung war  letztendlich „das goldende Mikrofon“, das mit Hilfe eines 3-D-Druckers extra von den Fachlehrern für diesen Slam der Institute entworfen wurde und nun in den Händen der Siegerin Nathalie Richter weilt.

Wir alle freuen uns auf weitere gewinnbringende Kooperationsprojekte zwischen dem Förderlehrer- und Fachlehrerinstitut – vor allem auf eine Fortsetzung des „Poetry Slam der Institute“!

(JS)

 

 

 

 


Mit dem Froschkönig auf Lesespuren unterwegs!

Die beiden ersten Ausbildungsjahrgänge erhielten am 03. Mai die Gelegenheit in der Praxis zu erleben, wie Lesekompetenz in den ersten Jahrgangsstufen ausgebildet und gefördert werden kann.

Bei unserem  Besuch in den Kombiklassen 1 / 2 der Grundschule Meyernberg  zeigten uns die Konrektorin Frau Pöhlmann und die Klassenlehrerin Frau Behr, wie bereits mit den „Kleinen“ Lesestrategien eingeübt und eine nachhaltige Lesekompetenz angebahnt und ausgebildet werden können. Nach einer spielerischen Einführung, Blitzlesen, Rätselraten, Sitzkino und vielen weiteren didaktisch wertvollen Unterrichtselementen  erarbeiteten die Kinder in differenzierten Lesekonferenzen das Märchen des Froschkönigs. Dabei zeigten uns die „Kleinen“, dass sie in Sachen Lesen auf alle Fälle schon sehr groß sind!

Die Hospitation war für unsere Studierenden die optimale Möglichkeit, ihr theoretisches Wissen über Lesekompetenz nach Rosebrock und Nix in der praktischen Umsetzung mit Grundschulkindern aktiv und lebendig zu erleben. Wir freuen uns schon auf den 24. Mai, wenn uns die Grundschulkinder im Institut zu einem „Tag der Poesie“ besuchen werden, den wir für sie gestalten wollen.

(JS)


Qualicamp 2019

Am 04.04.2019 verbrachte das AJ3 den Vormittag an der Mittelschule in Weidenberg, um die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen gezielt bei der Vorbereitung auf den Qualifizierenden Abschluss der Mittelschule in den Fächern Deutsch und Mathematik zu unterstützen.

In insgesamt acht Workshops zu jeweils 60 Minuten hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich intensiv mit genau den Bereichen zu beschäftigen, die ihre jeweiligen Klassenlehrer für sie am wichtigsten erachteten. Mit abwechslungsreichen Arbeitsmethoden auf unterschiedlichen Niveaustufen reaktivierten die Schüler ihr Vorwissen zu den einzelnen Fachthemen und bauten ihre Kompetenzen beim Vertiefen sowie Anwenden ihrer Kenntnisse weiter aus. Das lernfreundliche Lehrer-Schüler-Verhältnis von oft 1:1, maximal 2:1, trug sicher mit dazu bei, dass sich die Studierenden über die Motivation, die Arbeitshaltung und die angenehmen Umgangsformen der Schüler sehr positiv äußerten.

Die angehenden Förderlehrkräfte konnten bei der Planung und Vorbereitung der einzelnen Workshops zu den Themen „Dreiecke, Dreiecksprismen, Dreieckspyramiden“, „Vierecke, Vierecksprismen, Viereckspyramiden“, „Kreise, Zylinder, Kegel“, „Regelmäßige Vielecke, Vielecksprismen, Vieleckspyramiden“, „Wortarten“, „Satzglieder“, „Groß- und Kleinschreibung“ und „Zeichensetzung“ noch ein letztes Mal vor ihrem Ersten Staatsexamen die theoretisch erarbeitete Didaktik in der Praxis erproben. 

Das Resümee ist eindeutig. Es war eine gewinnbringende Veranstaltung für alle Beteiligten.

(DE)


ICH.DU.INKLUSION

INKLUSION? Ja! Aber wie? Genau seit zehn Jahren gilt in Deutschland die Verpflichtung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Was hat sich seitdem in der Schullandschaft verändert? Wie sieht eine gelungene inklusive Schule aus? Welche Chancen bietet eine inklusive Schule für die Werteerziehung? Welche Schwierigkeiten bringt Inklusion mit sich? Mit diesen und vielen weiteren Fragen machten sich Studierende aus dem AJ 3 und aus der Redaktion der Institutszeitung auf den Weg zu der Veranstaltung „Ich.du.Inklusion“ im Central Kino in Hof. Dort fand eine Vorführung des Dokumentarfilms „Ich.du.Inklusion“ von Thomas Binn mit einer anschließenden Podiumsdiskussion statt. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) Oberfranken. Die Studierenden führten interessante Interviews und holten sich durch Umfragen unterschiedliche Meinungen und Standpunkte vieler Gäste ein. 

Gesehen und gehört werden können die Ergebnisse bald auf der Homepage von JungFM und am Sonntag, den 14.05.19 von 18 bis 20 Uhr in einer Sondersendung auf Radio Galaxy.
(GO)


Mathematik bewegt Mittelschüler - Kreative Qualivorbereitung in und durch Bewegung auf dem Gelände der Landesgartenschau

Gemeinsam mit den Studierenden des ersten Ausbildungsjahrganges verbrachten die Schüler der drei neunten Klassen der Albert-Schweitzer-Schule am Dienstag, den 2.4. den Vormittag auf dem Gelände der Landesgartenschau, um verknüpft mit Bewegung Inhalte des Qualifizierenden Mittelschulabschlusses handlungsorientiert an konkreten Beispielen zu wiederholen und anzuwenden.
Mit Sorgfalt und viel Kreativität hatten die Studierenden verschiedene Stationen vorbereitet und dabei die Gegebenheiten auf dem Gelände bewusst einbezogen Die Schüler sind geklettert, haben geworfen, Drachen steigen lassen, geschätzt, vermessen und berechnet. Das Projekt war für beide Seiten gewinnbringend und motivierend. Für die Studierenden war es der erste unterrichtliche Kontakt mit Mittelschülern und sie konnten die fachdidaktischen Inhalte in der Praxis erproben. Die Neuntklässler wiederholten und vertieften geometrische Inhalte, die für den Qualifizierenden Abschluss der Mittelschule relevant sind. Die Motivation
eines Schülers ging nach einem Aha-Erlebnis sogar soweit, dass er Mathematik in seine Berufswahl integrieren wollte: "„Ich schwör, ich werd Architekt“". Und darin waren sich alle einig: „"So kann man einen ganzen Vormittag lang Mathematik machen"“.


Seiten