Aktionen

Heterogenität in der Kombiklasse erleben

Beim Besuch der Klasse 1/2c in der Grund- und Mittelschule Hummeltal-Gesees am 15. und 22. Februar 2019 durften die Studierenden des AJ1a und AJ1b in der Theorie gelernte, individualisierende Unterrichtsformen „live“ miterleben.

In den unterschiedlichen Unterrichtsphasen bekamen die Studierenden einen Einblick in die Möglichkeiten, mit altersheterogenen Gruppen zu arbeiten und die Verschiedenheit an Wissen und Erfahrung innerhalb einer Kombiklasse für das Lernen zu nutzen. Am Beispiel der Wochenplanarbeit erfuhren die angehenden Förderlehrer zunächst, wie die Kinder, ausgehend von ihren individuellen Fähigkeiten, ihr Lernen und Üben selbst organisieren können. Bei dieser Art des offenen Unterrichts entscheiden die Schüler nämlich selbst, welche Aufgaben sie wann, wie lange, mit wem und mit wie viel Hilfestellung bearbeiten. Im Anschluss daran durften die Studierenden dann die Erst- und Zweitklässler beim Tandemlesen unterstützen und konnten so einen Einblick in diese kooperative Lernform gewinnen. 

In einer anschließenden Reflexionsrunde mit Schulleiterin Frau Färber und Klassleiterin Frau Ott konnten die Studierenden diskutieren,welche Möglichkeiten der Individualisierung ergriffen wurden, um den Schülern der Kombiklasse gerecht zu werden. 

Neben vielen tollen Impulsen und Praxisbeispielen durften wir auf eine beeindruckende Weise eine wertschätzende Lernatmosphäre erleben, in der die Kinder im Zentrum stehen und die Vielfalt als Chance gesehen wird!

Sowohl Schüler als auch Studenten waren sich einig, dass der Unterrichtsbesuch für alle sehr gewinnbringend war.

Fotos: https://hummelschule.edupage.org/news/#news-577

(GG)


Das Bayreuther Schulamt zu Besuch am Staatsinstitut

Seit Beginn dieses Schuljahres besteht ein Kooperationsprojekt zwischen unserem Staatsinstitut, dem Bayreuther Schulamt und der benachbarten Grundschule Herzoghöhe mit dem Ziel, Kindern mit Migrationshintergrund eine individuelle und intensive zusätzliche Sprachförderung zu ermöglichen. 

Durch das Prinzip der Patenschaft zwischen den Kindern und den Studierenden kann in einer entspannten Wohlfühlatmosphäre und auf spielerische Art und Weise ein rascher Lernzuwachs erzielt und vielfältige Übungsmöglichkeiten zur Steigerung der sprachlichen Ausdrucksfertigkeiten erprobt werden. Die Schulamtsdirektorin Marina Lindner und die Schulrätin Petra Rauh konnten bei ihren Besuch  am 10.Februar selbst erste Eindrücke von unserem Sprachpatenschaftsprojekt und dieser individuellen Form der Sprachförderung sammeln. Wir freuen uns über die Unterstützung, das Interesse und die Wertschätzung von Seiten des Bayreuther Schulamtes!

(JS) 

 

 


Wertetag an der Altstadtschule in Bayreuth

Am 4.02.19 organisierten die Studierenden des Ausbildungsjahrgangs 3 einen Wertetag an der Altstadtschule in Bayreuth.

Es gehört zu den zentralen Aufgaben der Schule Werte zu vermitteln und den Schülern entsprechende Handlungs- und Erfahrungsräume einzuräumen, um ihnen ein werteorientiertes Leben zu eröffnen. Die Studierenden wissen, dass sie als angehende Pädagogen hierbei tagtäglich einen entsprechenden Beitrag durch den Erziehungsauftrag leisten werden. Doch wie kann die Vermittlung von Werten in der Schule gelingen? Wie soll das in der Praxis aussehen? Genau das wollten die angehenden Förderlehrkräfte selbst erproben und haben sich auf den Weg gemacht einen Wertetag an der Mittelschule zu organisieren. 

Im Rahmen des Fachs Allgemeine Pädagogik teilten sich die Studierenden in Kleingruppen auf und bereiteten für alle Jahrgangsstufen 5 bis 9 unterschiedliche Unterrichtseinheiten zur Stärkung des Wertebewusstseins vor. Im Mittelpunkt stand das „Erleben von Werten“ durch das praktische Erproben der, in der Theorie erlernten Konzepte und Initiativen. So konnten in jeder Klasse abwechslungsreiche und individuelle Ideen zur Werteerziehung beobachtet werden. Neben „Kinder philosophieren“ und „Dilemmadiskussionen“, gab es auch „teambildende Maßnahmen“ zur Stärkung der Werte in einer Gemeinschaft. Auch konnten Schüler Sketche und Clips zu wichtigen Werten und Normen erarbeiten, spielen und drehen. Neben den gemeinschaftlichen Werten standen in manchen Klassen der „Selbstwert“ und das „Selbstwertgefühl“ im Zentrum. 

Ein Projekttag mit konstruktiven Gesprächen, kreativen Projekten und mit vielen Denkanstößen, aus dem beide Seiten wertvolle Eindrücke und Erfahrungen schöpfen konnten, um auch in Zukunft nachhaltige und gelebte Werteerziehung voranzubringen.

Ein herzliches Dankeschön an Frau Martina Becher, die uns in der Organisation und Betreuung eine große Unterstützung war und an die Schulleitung und Kollegen für die Offenheit und Kooperationsbereitschaft.

(GO)


Praktische Sprachförderung im Unterrichtsfach „Deutsch als Zweitsprache“- Ein Sprachpatenschaftsprojekt unserer Studierenden mit Kindern der Grundschule Herzoghöhe

Ein Sprachpatenschaftsprojekt unserer Studierenden mit Kindern der Grundschule Herzoghöhe

In diesem Schuljahr startete ein ganz besonderes Projekt am unseren Institut, um Kindern mit Migrationshintergrund den Einstieg in die deutsche Sprache mit Spaß und Freude zu erleichtern. 

Alle Schülerinnen und Schüler der benachbarten Grundschule Herzoghöhe, die zu Hause nicht überwiegend Deutsch sprechen, erhalten die Möglichkeit wöchentlich eine individuelle zusätzliche Sprachförderung zu erhalten. Sprache ist der Schlüssel zur Welt – es ermöglicht den Kindern mit Anderen in Kontakt zu kommen und Freundschaften zu schließen. Ein positives Verhältnis zur Sprache  ist deshalb entscheidend für das Leben der Kinder sowie für ihre weitere schulische Entwicklung! 

Mit Unterstützung eines Studierenden (=Sprachpate) erhält jedes Sprachpatenkind die Möglichkeit einer zusätzlichen intensiven und sehr individuellen Förderung. Zu Beginn findet eine Lernstanderhebung statt, um den momentanen Sprachstand jedes Einzelnen zu erfassen und einen persönlichen Förderplan entwickeln zu können.

Auf spielerische Art und Weise und mit vielen verschiedenen Aktionen werden im Laufe des Schuljahres der  aktive Wortschatz und die Syntax jedes Kindes erweitert und mit Spaß und Freude die Fähigkeiten in der deutschen Sprache weiterentwickelt. 

Unsere Studierenden haben durch das Projekt die Möglichkeit, praktische Erfahrungen im Fach „Deutsch als Zweitsprache“ zu sammeln, sich in ihrer Lehrerpersönlichkeit weiterzuentwickeln, Lernstanderhebungen durchzuführen, individuelle und konkrete Förderpläne zu erstellen und damit eine auf das jeweilige Patenkind zugeschnittene Sprachförderung zu praktizieren.

Das Prinzip der Sprachpatenschaft fokussiert dabei die Wohlfühlatmosphäre und den wertschätzenden Umgang zwischen den Sprachpaten und „ihren“ Kindern. Selbstverständlich liefert das gemeinsame Miteinander auch wertvolle Impulse für die Werteerziehung an unserem Institut.

(JS) 


Driving home for Christmas

Bevor sich die Studierenden und Dozenten des Staatsinstituts in die Weihnachtsferien verabschiedeten, ließen sie das Jahr 2018 in einer gemeinsamen Weihnachtsfeier ausklingen.

Dank der Planung und Vorbereitung durch die Studierenden aus dem ersten Ausbildungsjahr konnte das gemütliche Beisammensein in einem weihnachtlichen Ambiente stattfinden. Deftige und süße – zum Teil selbstgebackene – Leckereien standen zur Auswahl und die Institutsband sorgte mit einem erfrischenden Mix aus traditionellen Weihnachtsliedern und aktuellen Songs für eine stimmungsvollen Rahmen. Die beeindruckende Vorführung von Dritt- und Viertklässlern aus der Graser-Grundschule, die unter der Leitung von Frau Poehlmann und Frau Schwarz das Krippenspiel „Alles voll oder die guten Wirte von Bethlehem“ zeigten, begeisterte alle Zuschauer. Sowohl die liebevoll gestalteten Kostüme und Kulissen als auch der reibungslose Ablauf ließen nicht nur die bemerkenswerte Leistung der beteiligten Lehrkräfte erkennen, sondern boten auch den Kindern die Möglichkeit, ihr beachtliches Können zu zeigen. 

Die süßen Geschenke, die der Weihnachtsmann und der Weihnachtself dann den Grundschülern überreichten, waren nicht nur wohlverdient, sondern wurden auch mit Freude entgegengenommen.

Institutsleiter Dr. Engelhardt nahm die Feier zum Anlass, um sich bei der gesamten Institutsfamilie für die harmonische Zusammenarbeit zu bedanken und überreichte Studierenden, die sich über das ganze Jahr mit zusätzlichen Aufgaben in den Institutsalltag eingebracht hatten, eine kleine Geste der Anerkennung.

Den runden Abschluss der gelungenen Weihnachtsfeier bildete auch dieses Jahr wieder das Lied „Hallelujah“, das von Herrn Heinemann und Herrn Schmid aus dem AJ3 vorgetragen wurde und wiederum extrem großen Anklang fand.

Der Wunsch, andere zu unterstützen, die vom Leben nicht so begünstigt sind oder die selbstlos handeln, führte zur Organisation einer Verkaufsaktion, die sich über den ganzen Verlauf der Veranstaltung erstreckte. Nützliche Kleinigkeiten konnten zu einem geringen Basispreis erworben werden, der gerne um eine Spende erhöht werden durfte. Die Einnahmen werden zu gleichen Teilen an die Organisation „SOS Kinderdorf“ sowie an den „Gnadenhof Eifel“ gespendet und tragen somit hoffentlich den (Weihnachts-) Gedanken von Liebe weiter.

In diesem Sinne wünschen wir allen harmonische Feiertage und ein wunderschönes Jahr 2019.

(DE) 

 


Bruchrechentag 2018 - Ein Kooperationsprojekt mit der Mittelschule Weidenberg

Am 13.12.2018 fand Jahr unser diesjähriger Bruchrechentag statt, ein Projekt der Studierenden im zweiten Ausbildungsjahr mit Schülern der 7. Klassen der Mittelschule Weidenberg.

Im Vorfeld werteten die Studierenden im Fach Lernbeobachtung und Förderplanung Leistungserhebungen der Schüler aus und erstellten individuelle Förderpläne für jeden einzelnen Schüler. Im Fach Mathematik wurden der Bruchbegriff und seine Didaktik, sowie verschiedene Aufgabengruppen zur gezielten Förderung erarbeitet. Am Bruchrechentag betreute jeder Studierende zwei Schüler. Auch an der Verpflegungsstation kam das Bruchrechnen nicht zu kurz: Die Schüler konnten angeben, welchen Anteil von einem Apfel, einer Mandarine oder einer Laugenstange sie gerne essen möchten.

Sowohl die Schüler als auch die Studierenden hatten viel Spaß und bewiesen: Bruchrechnen ist ganz und gar nicht zum Brechen!


Lions-Quest-Seminar „Zukunft in Vielfalt“ am Institut

Am 6. und 7. Dezember 2018 fand zum ersten Mal das neue Lions-Quest-Seminar „Zukunft in Vielfalt“ am Institut statt. Dank des LC Naila-Frankenwald, der den größten Teil der Kursgebühren für unsere Studierenden übernahm, konnten das gesamte 2. Ausbildungsjahr und deren Dozentinnen am Seminar teilnehmen und so gemeinsam zwei gewinnbringende und abwechslungsreiche Tage verbringen. 

Die Studierenden lernten in diesem Seminar Möglichkeiten zur Förderung der interkulturellen Kompetenz von Schulklassen kennen. Dabei befassten sie sich u.a. mit der Sensibilisierung für kulturelle Vielfalt, der Reduktion von Vorurteilen und Konflikten aber auch der Prävention von Radikalisierung und Extremismus. 

Herzlich bedanken möchten wir uns auch bei Christine Schießl, die uns mit viel Begeisterung und Hintergrundwissen, die Inhalte des Seminars nähergebracht hat. 

AP


Besucherrekord am Tag der offenen Tür

Information über die Ausbildung, Fortbildung für Lehrkräfte und Möglichkeit zum informellen Austausch

Am Samstag, dem 17. November 2018 informierten sich zahlreiche Interessenten über die Ausbildung und das Berufsbild des Förderlehrers, während Lehr- und Förderlehrkräfte ein breitgefächertes Fortbildungsangebot am Staatsinstitut nutzen konnten. Dabei wurden sowohl die angebotenen Workshops als auch die Verpflegung und musikalische Ausgestaltung von den Studierenden selbst organisiert bzw. übernommen. 

In der Auftaktveranstaltung zeigte sich die breite institutionelle und politische Unterstützung des Staatsinstituts:  Der regionale Landtagsabgeordnete, Tim Pargent, der Leiter der Schulabteilung der Regierung von Oberfranken, Stefan Kuen, sowie die Leiterin des örtlichen Schulamtes, Maria Lindner, nutzten die Gelegenheit, sich vorzustellen, Kooperationen mit dem Institut aufzuzeigen und die Bedeutung der individuellen Förderung zu unterstreichen. Wir konnten auch den ehemaligen Leiter des Staatsinstituts Winfried Prantstetter, Vertreter anderer Bezirksregierungen, Schul- und Seminarleitungen, den Leiter des Staatsinstituts in Freising mit Kolleginnen, Fachberater, Vertreter der Berufsverbände und ganz viele „Ehemalige“ begrüßen.   

Unsere Werbeaktivitäten auf Berufsinformationsmessen, im Radio und in den Printmedien im Vorfeld haben sich ausgezahlt. Noch nie wurden so viele Interessierte an der Ausbildung am Staatsinstitut gezählt. Sie konnten sich an Ausstellungsständen und in speziellen Informationsveranstaltungen bei Dozenten, Förderlehrkräften und Studierenden ausführlich über Bewerbungsmodalitäten, Ausbildung und berufliche Einsatzfelder von Förderlehrkräften informieren. 

Zahlreiche Lehrkräfte nutzten unsere kostenfreien Fortbildungsangebote zu den Fachbereichen Deutsch, Mathematik und vor allem Deutsch als Zweitsprache. Auch fächerübergreifende Angebote zu den Aspekten „Lehrergesundheit“ oder „Konfliktbewältigung“ im Schulalltag waren gut besucht.  

Traditionsgemäß freuten sich viele unserer „Ehemaligen“ aus ganz Bayern natürlich auch, an diesem Tag ihre Mitstudierenden oder Dozenten wieder treffen zu können. 

Wir sind stolz auf unsere engagierten Studierenden, die diesen Tag so hervorragend organisiert und gestaltet haben und wir bedanken uns bei allen Gästen für ihr Kommen und vor allem bei den ehemaligen Studierenden für den gewinnbringenden Austausch und auch die spontane tatkräftige Hilfe beim Aufräumen.

(A.N.)


Herzliche Einladung zum Tag der offenen Tür am Samstag, 17. November 2018

Am Samstag, den 17. November 2018

findet von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr traditionell wieder der

Tag der offenen Tür

am Staatsinstitut für die Ausbildung von Förderlehrern statt!

Neben Informationsangeboten über die Ausbildung zum Förderlehrer gibt es auch vielfältige Workshopangebote für Förderlehrkräfte und Lehrkräfte. Genaue Informationen zum Ablauf und zu den Workshopinhalten finden Sie hier auf unserer Homepage.

ZeitplanWorkshopangebote

Zeitlicher Rahmen der Veranstaltung

10.00 – 10.30 Uhr Begrüßung und kurze Einführung 

10.30 – 11.00 Uhr Pause (Zeit für Kaffee, Gespräche und Informationen)

11.00 – 12.30 Uhr Workshoprunde 1

zeitgleich Informationsveranstaltung für Bewerber

12.30 – 13.15 Uhr Mittagspause

13.15 – 14.45 Uhr Workshoprunde 2  

zeitgleich Informationsveranstaltung für Bewerber

14.45 - 15.00 Uhr Abschlussrunde

 

Workshopangebote

  • Andreas Michael Büttner: Stressabbau und Stressprävention durch Meditation
  • Anke Bauermeister: Onlineprogramme – Das Grundschulprogramm der Westermann Gruppe
  • Dr. Astrid Deuchert: Möglichkeiten des Umgangs mit traumatisierten Kindern/Jugendlichen im Schulalltag
  • Franziska Beyer:  Bei Stimme bleiben
  • Jochen Klein: Selbstorganisiertes Lernen – Beispiel: Satz des Pythagoras
  • Katrin Neuerer: Alphabetisierung von DaZ-Schülern
  • Antje Neuhaus: Die Silbe im Zentrum des Lese- und Schreiberwerbs – eine Einführung in die Silbenmethode
  • Philip Dietrich:  Gesundheitsrisiken und Prävention, speziell für den Beruf des Lehrpädagogen
  • Simone Trawny: Von Harmonieversessenen und Streithähnen – Konfliktsituationen konstruktiv bewältigen
  • Silke Teufel und Petra Pieper:  Kinder philosophieren
  • Lars Petersen: Kreatives Schreiben

 

Hier finden Sie die Flyer zum Download:

FaltflyerFoerder-/Lehrkraefte.pdf

FaltflyerInteressenten an der Ausbildung.pdf 

 


Konzept der vorschulischen Förderung – zu Besuch bei den „Schulhüpfern“ der Jean-Paul-Grundschule Bayreuth

Kurz vor den Herbstferien und damit vor dem ersten eigenen Praktikum durften unsere Studierenden aus dem ersten Ausbildungsjahr die „Schulhüpfer“ der Jean-Paul-Grundschule Bayreuth besuchen. 

Das Kooperationsprojekt zwischen dieser Grundschule und der KiTa Grashüpfer erleichtert Vorschulkindern mit Teilleistungsdefiziten oder Entwicklungsverzögerungen den Übergang vom Kindergarten in die Schule. Während ihres letzten Kindergartenjahres erhalten diese Kinder in den Räumen ihrer künftigen Grundschule täglich für 90 Minuten eine gezielte individuelle Förderung in den Bereichen Sprache, Zahlen, basale Fähigkeiten und soziales Lernen unter Einbeziehung aller Sinne. Auf der Basis des Bildungsplans der Kindergärten und der Voraussetzungen für Schulfähigkeit entstand ein Curriculum für diese Arbeit. 

Unsere Studierenden durften einen kleinen Einblick in die tägliche Arbeit der Förderlehrerin Ursula Merkel nehmen, welche dieses Projekt leitet und die künftigen Erstklässler mit viel Herzblut unterrichtet und individuell in ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten fördert, Lernfortschritte beobachtet, dokumentiert und Förderpläne erstellt und somit die Kinder optimal auf den Eintritt in die Grundschule vorbereitet.

Besonders die Begeisterung und Disziplin, mit der „die Kleinen“ bei der Sache sind, begeisterte „die Großen“ sehr.

Literacy-Erziehung mit dem Bilderbuch „Der Riese Rick macht sich schick“,Training der phonologischen Bewusstheit  und zahlreiche Bewegungslieder und –spiele ließen den Vormittag wie im Fluge vergehen und werden uns unvergesslich in Erinnerung bleiben!

Ein herzliches Dankeschön an Frau Merkel, die es uns ermöglicht hat, diese wertvolle Arbeit mit den Vorschulkindern zu beobachten und sich für unsere Studierenden viel Zeit genommen hat, Ihnen einen kleinen Einblick in ihre individuellen „Materialschätze“ gewährte und die Begeisterung für den Förderlehrerberuf für alle spürbar gemacht hat!

(JS)


Seiten